Risiko ist da. Nicht immer erkennbar.

Risiko

Risiko gehört zu jeder Immobilienentscheidung.Es ist nicht immer sofort sichtbar. Ein Objekt kann stabil wirken.Die Lage kann überzeugend sein.Die Erträge...

Risiko gehört zu jeder Immobilienentscheidung.
Es ist nicht immer sofort sichtbar.

Ein Objekt kann stabil wirken.
Die Lage kann überzeugend sein.
Die Erträge können plausibel erscheinen.

Trotzdem können Risiken bestehen, die erst bei genauer Prüfung erkennbar werden. Dazu zählen Mietvertragsrisiken, Leerstandsrisiken, Instandhaltungsstau, technische Defizite, energetische Anforderungen, ESG Risiken, rechtliche Einschränkungen, Drittverwendungsfähigkeit, Finanzierung und Exit Fähigkeit.

Risiko entsteht nicht nur durch offensichtliche Schwächen.
Risiko entsteht häufig durch falsche Annahmen.

Eine Miete kann zu hoch angesetzt sein.
Ein Leerstand kann unterschätzt werden.
Ein Modernisierungsbedarf kann zu niedrig kalkuliert sein.
Eine Nachfrage kann weniger belastbar sein als angenommen.

Für Investmentimmobilien ist deshalb entscheidend, ob Risiken erkannt, gewichtet und eingepreist werden. Ein Risiko verschwindet nicht, nur weil es im Exposé nicht genannt wird.

Kapital prüft nicht nur Chancen.
Kapital prüft Tragfähigkeit.

Ein Investment muss unter realistischen Bedingungen funktionieren. Der Preis muss zum Risiko passen. Die Erträge müssen belastbar sein. Die Annahmen müssen einer sachlichen Prüfung standhalten.

Risiko ist kein Grund gegen eine Transaktion.
Nicht erkanntes Risiko ist das eigentliche Problem.

Eine belastbare Einschätzung trennt sichtbare Merkmale von wertrelevanten Risiken. Sie prüft, was heute erkennbar ist, und ordnet ein, welche Faktoren künftig relevant werden können.

Risiko ist da.
Nicht immer erkennbar.

Genau deshalb braucht es Prüfung.

Ronny Kazyska vor moderner Architektur zum Grundsatz Risiko im Immobilienmarkt.